Vorträge des Queerreferates Heidelberg

Das Queerreferat der Universität Heidelberg veranstaltet im Januar zwei Vorträge.

Montag, 23. Januar, 19 Uhr
Vortrag „Bist du schwul oder so? - Was ist LSBTTIQ*?“
Ort: Hörsaal II, Psychologisches Institut, Hauptstr. 47-51, 69117 Heidelberg

Wofür stehen die einzelnen Buchstaben in LSBTTIQ*? Warum das Sternchen? Ist das Leben als
Homosexueller irgendwie anders? Gibt es immer noch Probleme in Deutschland? Was ist
eigentlich Transsexualität?
Dieser Vortrag richtet sich an alle interessierten Studierenden, die sich gerne in einem
ungezwungenen Rahmen informieren möchten und sich selbst diese oder andere Fragen schon
einmal gestellt haben. Es werden viele Themen wie die verschiedenen Orientierungen
menschlicher Sexualität und Geschlechtlichkeit, das Coming-Out oder Probleme im Alltag
besprochen und es wird genug Raum für Fragen geben.
Weitere Infos:
www.stura.uni-heidelberg.de

Mittwoch, 25. Januar, 19 Uhr
Vortrag zum Thema „Queer and Mental Health? - Sexuelle Orientierung in der Beratung und Psychotherapie“
Ort: Hörsaal II, Psychologisches Institut, Hauptstr. 47-51, 69117 Heidelberg

Schwule, Lesben und Bisexuelle sind als Minderheitengruppe in einer heteronormativen Mehrheitsgesellschaft sozialisiert und machen andere Erfahrungen von Diskriminierung und Privilegierung als Heterosexuelle. Sie durchlaufen eine spezifische sexuelle Identitätsentwicklung, bei der die Überwindung von Internalisierter Homonegativität die größte Hürde darstellt. Sie sind spezifischem Minderheitenstress und Risikodynamiken ausgesetzt, gegen die sie eigene Ressourcen mobilisieren und Communities schaffen. Diese Faktoren können die psychische Gesundheit von Lesben, Bisexuellen und Schwulen beeinflussen und müssen in Beratung und Psychotherapie angemessen berücksichtigt werden. Grundsätzliche Hinweise und konkrete Methoden, wie diese Berücksichtigung erfolgen kann, haben Margret Göth und Ralph Kohn in ihrem gemeinsamen Buch „Sexuelle Orientierung in Psychotherapie und Beratung“ 2014 im Springer Verlag erscheinen erarbeitet.
Der Vortrag von Dipl.-Psych. Margret Göth, Psychologische Psychotherapeutin und Beraterin von PLUS, geht weniger auf die Methoden als auf die grundlegenden Theorien und Gedanken ein, zu deren Diskussion alle eingeladen sind.
Weitere Infos:
www.stura.uni-heidelberg.de

refugees welcome!

Support for lesbian, gay bisexual, transsexual, transgender, intersexual and queer refugees

Everybody seeking counselling and support about their gender identity and sexual orientation can receive this from PLUS. Of course this also applies to people who fled to Germany.
Aside from counselling we know some people offering personal meetings and private support, such as drinking coffee together or showing you around town.
As we wish this information to be noted we ask everybody to spread it.

More information about the offers from PLUS can be found here (russian, english, arabic, farsi and french)
Contact: +49 621 33 62 110 or via Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Further support:
Information for LGBTTIQ refugees in Baden-Wurttemberg
rainbow-refugees.de
www.queer-refugees.de
Introductory information for refugees

Das LSBTTIQ Netzwerk Baden-Württemberg hat ein Positionspapier zum Thema Schutzbedarf LSBTTIQ Geflüchtete erarbeitet, das hier heruntergeladen werden kann.

Neue Gruppe für transgeschlechtliche Jugendliche ab Januar

Ab dem 19. Januar 2017 treffen sich immer von 17 bis 19 Uhr transsexuelle und transgender Jugendliche von 13 bis 21 Jahre bei PLUS.
„In den letzten Jahren stieg die Zahl der Anfrage von jungen Menschen zu Fragen von Transsexualität und Transgender stetig an. Vermisst wurde dabei der Austausch mit Gleichaltrigen zu den eigenen Fragen und Anliegen. Wir sind froh, bei PLUS dieses Angebot endlich einrichten zu können.“, erzählt Thomas Heinrich, der gemeinsam mit Margret Göth bei PLUS für die Beratung von nicht-heterosexuellen Jugendlichen zuständig ist. Ab Anfang 2017 wird er zusammen mit Jana, Psychologiestudentin in Heidelberg, die neue Gruppe leiten. Hier wollen beide für die Jugendlichen Raum bieten, andere transsexuelle und transgender Jugendliche kennenzulernen, sich auszutauschen und so einen Weg zu finden, im eigenen Geschlecht anzukommen.

Kontakt und Infos:
Transgeschlechtliche Jugendgruppe
ab 19.01.17 jeden Donnerstag in der Schulzeit  von 17 bis 19 Uhr,
bei PLUS. Psychologische Lesben- und Schwulenberatung Rhein-Neckar e.V.
Email: thomas.heinrich@plus-mannheim

Vielfalt fo(e)rdert

Vielfalt fo(e)rdert – Ergebnisse der Online-Befragung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Bezug auf nicht-heterosexuelle Menschen mit Behinderungen liegt vor

Von „Schwuchtel“ über „Bist Du etwa vom anderen Ufer?“ bis zu Unverständnis gegenüber lesbischer Lebensweise reichen die Beispiele von Diskriminierungen die Mitarbeitende aus Einrichtungen der Behindertenhilfe in Baden-Württemberg berichten. Im Rahmen des Projektes Vielfalt fo(e)rdert - LSBTTIQ Perspektiven in der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen fand im Sommer 2016 eine Online-Befragung unter Mitarbeitenden und Kund_innen statt. Die Ergebnisse bestätigen die Erfahrungen, die Dr. Ulli Biechele in der Beratungsstelle macht: „In allen Beratungen wurde deutlich, dass das doppelte Stigma der (psychischen) Behinderung und der Homo- (Bi-, Trans-) Sexualität zu massiver Einsamkeit führt – Einsamkeit im eigenen Herzen, mit dem Gefühl, nirgends hinzupassen, und zu tatsächlicher sozialer Isolation.“ Zur selbstbestimmten und gleichberechtigten Teilhabe ist die Sensibilisierung für die besonderen Bedürfnisse von nicht-heterosexuellen Menschen mit Behinderungen ein wichtiger erster Schritt, dem weitere folgen sollten.

Projekt „Vielfalt fo(e)rdert

Auf die besonders schwierigen Bedingungen von mehrfachdiskriminierten Menschen wird in der Präambel der UN-Behindertenrechtskonvention ausdrücklich hingewiesen. Fragen der geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung können sowohl zu inneren Konflikten als auch zu Konflikten im sozialen Umfeld führen. Dabei sind Menschen mit Behinderungen oft sehr viel stärker auf ihr soziales Umfeld und Unterstützung von außen angewiesen. In diesem Spannungsfeld hat das Projekt von Oktober 2015 bis Dezember 2016 konkrete Beratung für Ratsuchende, Angehörige und Fachkräfte angeboten, die bestehenden Angeboten zusammengetragen und Fortbildungen konzipiert. Das Projekt wurde durch das Ministerium für Soziales und Integration im Rahmen des Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Baden-Württemberg gefördert.

Ansprechpartner_in/Kontakt:
Dipl. Psych. Andrea Lang, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Link:     Broschüre Vielfalt fo(e)rdert (pfd)   (barrierefrei)

Aktuelle Veranstaltungen

Montag 23. Januar
19:00 Uhr
International LGBTTIQ MeetUp

Sonntag 5. Februar
16:00 Uhr
Info-Café "Lesben und Sex: mehr Lust!"

Dienstag 7. Februar
18:00 Uhr
Offene Sprechstunde beim Safer Space

Montag 13. Februar
19:30 Uhr
Kinder, die aus Samenspende gezeugt wurden, in ihrer Entwicklung begleiten

Samstag 18. Februar
10:00 Uhr
Mehr Lust: Lesben und Sex!

Aktuelles Programmheft

Das gesamte Programmheft mit allen Angeboten hier.

 

Beratungstelefon

Di 16.00 - 18.00 Uhr

Do 09.00 - 11.00 Uhr

Tel. 0621 - 33 62 110

team@plus-mannheim.de

We speak English, on parle français, parliamo l’italiano
Das Beratungsteam von PLUS bietet auch Beratung in den Sprachen
Englisch, Französisch und Italienisch an.

Information for LGBTTIQ refugees

 

Informationen für Mitarbeitende in der Geflüchtetenarbeit

Informationen zur Beratung in BW

Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Jugendmitglied werden!

Mehr Infos zur Jugendmitgliedschaft hier.

 

Handicaps Welcome

Die Räume von PLUS sind behindertengerecht eingerichtet. Daher sind Menschen mit Behinderung bei den Angeboten gerne willkommen. Für die Planung der Seminare bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

Spendenkonto

Konto des Fördervereins von PLUS

IBAN: DE38 6705 0505 0033 5320 24
BIC: MANSDE66XXX
SPK RHEIN NECKAR NORD