Unsere Community - ein Ort, an dem alle so sein können wie sie sind? Das ist der Traum, auf den wir hinarbeiten! Und auf dem Weg ist es wichtig, von den verschiedensten Perspektiven zu lernen. Deshalb haben wir Interviews mit 6 Menschen geführt und gefilmt, die nicht nur zur LSBTIQ Community gehören, sondern auch auf anderen Ebenen Erfahrungen des “anders” Seins machen. Ihr könnt euch auf spannende Gespräche freuen!

Unterstützt durch die Stadt Heidelberg, Amt für Chancengleichheit und Mosaik Deutschland e.V. im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend.

Das Team

Wer steht hinter dem PLUS-Projekt “LSBTIQ und noch viel mehr”? Neben den 6 Menschen, die wir interviewt und gefilmt haben und unseren Unterstützer*innen wurde das Projekt vor allem durch Theresa und Minvydas als Ehrenamtliche und Em als Hauptamtliche*r bei PLUS auf die Beine gestellt. Sie haben das Konzept ausgetüftelt, Interviewpartner*innen gesucht und gefunden, die Interviews gefilmt und geschnitten usw. Dank geht auch an die Organisationsleitung und Buchhaltung von PLUS für die Unterstützung bei Antrag und Abrechnung.

Das möchten Theresa, Minvydas und Em noch zum Projekt sagen:
“Als weißer bisexueller cig-gender Mann habe ich unheimlich viel gelernt. Ich habe das Gefühl, so viele und für mich persönlich neue Geschichten gehört zu haben, die sehr interessant sind und ich hoffe, dass mehr Menschen diese Geschichten und Menschen kennenlernen werden” - Minvydas

“Als Interviewerin hatte ich die Möglichkeit Fragen zu stellen, die nicht nur spannende und überraschende Antworten bereit hielten, sondern auch diverse Lebenswege sichtbarer und greifbarer machten. Wir hätten stundenlang weitermachen wollen.” - Theresa

“Von der ersten Ideen zu den fertigen Videos war es ein langer Weg- der sich mehr als gelohnt hat! Ich möchte mich bei allen Beteiligten ganz herzlich bedanken!” - Em

Video 1 - Lauras Interview

Was ist autistischer Stil? Welche Überschneidungen haben autistisch Sein und queer Sein? Und was hat Kuchen damit zu tun?

Laura ist autistisch, non-binary, asexuell und gray-aromantisch. In unserem Interview beantwortet Laura die oben gestellten und weitere Fragen und gibt uns einen Einblick in die Lebenserfahrung von autistischen queeren Menschen (ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit natürlich). Außerdem teilt Laura die eigene Sichtweise auf die autistische und die queere Community, erklärt warum viele und flexible Labels wichtig sein können und plädiert für mehr barrierearme queere Cafés.

Empfehlungen:
#ActuallyAutistic #AskingAutistics

Podcast (Englisch): Autistic Liberation Theology

Blog: WibbleyWobbleyMinds
Internationales Netzwerk (Englisch): The Asexual Visibility & Education Network
Autistische Tagung (Englisch): Autscape


*Laura verwendet im Video den Begriff „neurotypisch“. Mit diesem Wort werden Menschen bezeichnet, deren neurologische Entwicklung und Verfassung von der Mehrheitsgesellschaft als „normal“ angesehen wird.

Video 2 - Nicolas Interview

Mit Rollstuhl in die UnheilBar? In Nicolas Interview geht es darum, wie sich seine Behinderung und sein schwul Sein beeinflussen und was unsere Community in Sachen Barrierefreiheit (vor Ort und im Netz) noch zu tun hat.

Empfehlung:
queerhandicap e.V.

Video 3 - Sandras Interview

Als Schauspielerin, Regisseurin und Rapperin ist Sandra öffentlich sichtbar – für Rom*nja keine Selbstverständlichkeit, für queere Rom*nja noch weniger. Sandra spricht in ihrem Interview aus der Perspektive einer queeren Romni über Vorurteile, Stigma, Unsichtbarkeit und dem Druck zum Coming-out. Sie erzählt außerdem von Verbündeten und künstlerischem Aktivismus und teilt ihr Ideen zu einer inklusiveren, vielfältigeren Community.

Empfehlungen:
Roma Armee
Queer Base
RomaniPhen
E-Romnja
Guivlipen

Videos 4- 6

coming soon