Termine

Refugees welcome? Queere Geflüchtete in Deutschland
Dienstag, 21. November 2017, 19:30
Aufrufe : 234

Die Reihe "Erfahrung weiter-leben" lädt dazu ein, an sechs Dienstagabenden gemeinsam mit den ReferentInnen darüber nachzudenken und praktisch zu erproben, auf welche Weise geflüchtete Menschen ihre Erfahrung – ihre Kenntnisse, Expertise wie auch ihre Fluchterfahrungen – in der deutschen Migrationsgesellschaft weitergeben können. Die Referierenden, größtenteils Kulturschaffende und AktivistInnen mit Fluchtgeschichte, machen ihre Erfahrung in Form von Kunstprojekten, Kulturarbeit und politischem Protest in der Gesellschaft sicht- und erlebbar. Sie laden dazu ein, sich gemeinsam zu erinnern und voneinander zu lernen. Die Veranstaltung findet alle vierzehn Tage statt und wählt unterschiedliche Formate und Zugänge zu diesen Themen.
Das „Reallabor Asylsuchende in der Rhein-Neckar-Region“ untersucht Erfolgsfaktoren für eine gelungene gesellschaftliche Integration von Asylsuchenden und Flüchtlingen (www.reallabor-asyl.de). In Kooperation mit der Volkshochschule Heidelberg veranstaltet das Reallabor im Herbst-/Wintersemester 17/18 die Reihe "Erfahrung weiter-leben". Weitere Partnerorganisationen sind Academic Experience Worldwide e. V. (Frankfurt am Main), Silent University Hamburg und schwarzweiss e. V. (Heidelberg).
Aktuelle Informationen und Details zum Programm finden sich auf der Veranstaltungshomepage:  www.erfahrung-weiter-leben.com.

Immer wieder sehen sich Menschen gezwungen, ihre Heimatländer zu verlassen, weil sie aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität massive Ausgrenzung und Verfolgung erfahren. Gleichzeitig ist ein Ankommen in Deutschland für LSBTTIQ-Geflüchtete – lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, intersexuelle und queere Geflüchtete – keineswegs gleichbedeutend mit Sicherheit und Schutz vor Diskriminierung oder Gewalt. Alia Khannum vom Netzwerk „Queer Refugees for Pride“ spricht über die besondere Situation queerer Geflüchteter in Deutschland, von Vorbehalten in der Gesellschaft und auch rechtlichen Hürden. Im Anschluss an ihren Vortrag diskutiert Khannum mit Geflüchteten des Projekts „HOPE - Help and Participation for Igbtiq refugees“ und der Projektleiterin und Ethnologin Cara Schwab. Kooperationsprojekt mit: schwarzweiss e. V. und PLUS e. V.
Die Veranstaltung ist Teil der Trans*aktionswochen Rhein-Neckar 2017.
Veranstaltungssprachen: Deutsch (Vortrag) und Englisch (Diskussion)

Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr, teilweise wurde aus Versehen 19.00 Uhr veröffentlicht. Wer früher kommt, bekommt Sekt und Häppchen!

Ort vhs Saal, Bergheimer Str. 76, 69115 Heidelberg
freier Eintritt

Spendenkonto

Konto des Fördervereins von PLUS

IBAN: DE38 6705 0505 0033 5320 24
BIC: MANSDE66XXX
SPK RHEIN NECKAR NORD