Dieses Heft ist eine Übertragung in Leichte Sprache.
Es gibt dieses Heft auch in schwerer Sprache.
In schwerer Sprache heißt das Heft:
Coming Out. Alles, was Du wissen solltest. 

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Interesse an der Papier-Version? Papier-Versionen können bei der Geschäftsstelle des Netzwerkes LSBTTIQ Baden-Württemberg bestellt werden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder bei PLUS vor Ort abgeholt werden.

Die Entstehung der Broschüre

Von „Schwuchtel“ über „Bist Du etwa vom anderen Ufer?“ bis zu Unverständnis gegenüber lesbischer Lebensweise reichen die Beispiele von Diskriminierungen die Mitarbeitende aus Einrichtungen der Behindertenhilfe in Baden-Württemberg berichten. Im Rahmen des "Projektes Vielfalt fo(e)rdert - LSBTTIQ Perspektiven in der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen" fand im Sommer 2016 eine Online-Befragung unter Mitarbeitenden und Kund_innen statt. Die Ergebnisse bestätigten die Erfahrungen, die Dr. Ulli Biechele in der Beratungsstelle macht: „In allen Beratungen wurde deutlich, dass das doppelte Stigma der (psychischen) Behinderung und der Homo- (Bi-, Trans-) Sexualität zu massiver Einsamkeit führt – Einsamkeit im eigenen Herzen, mit dem Gefühl, nirgends hinzupassen, und zu tatsächlicher sozialer Isolation.“ Zur selbstbestimmten und gleichberechtigten Teilhabe ist die Sensibilisierung für die besonderen Bedürfnisse von nicht-heterosexuellen Menschen mit Behinderungen ein wichtiger erster Schritt, dem weitere folgen sollten.

Die Ergebnisse des Projekts "Vielfalt fo(e)rdert" zeigten außerdem einen großen Bedarf an Informationen zu Coming-Out in Leichter Sprache. In einem Folgeprojekt konnte so mit Unterstzützung des Landes Baden-Württemberg die Broschüre "Anders und gut" realisiert werden. Die Broschüre entstand in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg.

Auf die besonders schwierigen Bedingungen von mehrfachdiskriminierten Menschen wird in der Präambel der UN-Behindertenrechtskonvention ausdrücklich hingewiesen. Fragen der geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung können sowohl zu inneren Konflikten als auch zu Konflikten im sozialen Umfeld führen. Dabei sind Menschen mit Behinderungen oft sehr viel stärker auf ihr soziales Umfeld und Unterstützung von außen angewiesen. In diesem Spannungsfeld hat das Projekt von Oktober 2015 bis Dezember 2016 konkrete Beratung für Ratsuchende, Angehörige und Fachkräfte angeboten, die bestehenden Angeboten zusammengetragen und Fortbildungen konzipiert. Das Projekt wurde durch das Ministerium für Soziales und Integration im Rahmen des Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Baden-Württemberg gefördert.

Ansprechpartner_in/Kontakt:

Dipl. Psych. Andrea Lang, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Link:     Broschüre Vielfalt fo(e)rdert (pfd) (Zur Nutzung der Barrierefreiheit bitte mit Adobe Reader öffnen.)

Link:     Broschüre Anders und gut (pfd) (Zur Nutzung der Barrierefreiheit bitte mit Adobe Reader öffnen.)

Das Projekt unter dem Titel "Vielfalt fo(e)rdert" wird im Rahmen des baden-württembergischen Landesaktionsplans zur Umsetzung der UN-Konvention Menschen mit Behinderung bis Ende 2016 gefördert.

 

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